Am 14. Oktober fand die 1. Runde der Kreisligen statt, welche unsere beiden Mannschaften mit einem Heimspiel begannen. Die Erste hatte es dabei mit der SG Eckental zu tun, die nach einigen Jahren in der K2 den Wiederaufstieg in die K1 schafften, die Zweite hatte mit der SG 1882 Fürth 3 ebenfalls mit einem Aufsteiger zu tun. Nach DWZ stand bei beiden Spielen ein knapper Ausgang bevor.

Bei der Ersten hatte es Peter Hagen an Brett 1 mit Lorenz Laibold zu tun. Viel habe ich von der Partie nicht gesehen, da ich vor allem mit meiner eigenen Partie beschäftigt war ;-) , als ich allerdings in bereits fortgerücktem Stadium einen Blick auf das Brett werfen konnte, sah die Sache schon sehr remislich aus. Und so endete die Partie auch.

An Brett 2 sah es so aus, als könne sich Heinrich im Endspiel gegen seinen Gegner Manfred Holl im Turmendspiel überwinden. Leider fand er die nötigen Züge nicht und musste sich mit einem Remis begnügen.

An Brett 3 sah es anfangs ganz gut aus, denn es gelang Peter Kuhmann Harald Braungardt, ehemals für Ebermannstadt am Brett tätig, in die Kieler Variante des Skandinaviers zu locken. Nachdem Peter dann einen falschen Zug machte, wendete sich das Blatt gegen ihn. Er verlor zuerst zwei Leichtfiguren gegen einen Turm, dann erhielt Harald auch noch starke Freibauern, die unaufhörlich vorrückten und damit die Entscheidung erzwangen.

An Brett 4 übersah Stephan einen Einschlag in der Eröffnung, der ihm einen Bauern kostete. Diesen Vorteil verwertete Gerhard Feldmann mustergültig.

An Brett 5 entschieden sich Klaus und Klaus lieber eine Partie Schach zu spielen anstatt Schlager zu singen (weswegen die anderen Spieler ewig in ihrer Schuld stehen). Leider beging Klaus in einer ziemlich ausglichenen Stellung einen allerextremstschwersten Fehler, der es Klaus erlaubte Klaus einzügig mattzusetzen. Somit hatte Klaus für seine Mannschaft einen wichtigen Punkt errungen, während Klaus mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaute. Es stellt sich allerdings eine Frage: Wer kennt sich angesichts von so viel Klaus eigentlich noch aus?

An Brett 6 dann ein Lichtblick für uns, denn Nicolas konnte bei seinem Debut in der 1. Mannschaft gleich einen Sieg einfahren. Nachdem er sich zuerst eine positionell vorteilhafte Stellung, die er dann in eine materiell vorteilhafte umwandelte und schließlich in eine gewonnene.

An Brett 7 und 8 endeten die beiden Partien remis. Dabei sah es so aus, als bekäme Norbert wieder etwas Oberwasser, während bei Markus die Stellung starkem Nebel glich: vollkommen undurchsichtig.

Und somit die Einzelergebnisse in der "notatio erlangensis":

SG Ki'bach/Ebs. 1   - SG Eckental 1      3 - 5
Peter Hagen          - Lorenz Laibold      ½ - ½  (remisliche Erscheinung)
Heinrich Friedrich  - Manfred Holl       ½ - ½  (kein Glück im Endspiel)
Peter Kuhmann       - Harald Braungardt  0 - 1  (Schiffbruch in der Kieler Variante)
Stephan Thurn       - Gerhard Feldmann   0 - 1  (Früher Einschlag fängt den Bauern)
Klaus Pokorny       - Klaus Bauer        0 - 1  (Schachmatt statt Helene Fischer)
Nicolas Bisterfeldt - Michael Lener      1 - 0  (Auftaktsieg)
Norbert Schneider   - Norbert Leibold    ½ - ½  (Gurgeln mit Oberwasser)
Markus Kramer       - Lukas Leibold      ½ - ½  (Stochern im Nebel)

Auch bei der zweiten Mannschaft ergab sich ein enger Kampf.

An Brett 1 spielte Manfred etwas unglücklich, da er in überlegener Stellung mit einer Figur gegen zwei Bauern zuließ, dass der gegnerische Turm aktiv blieb. Dies kostete dann einen dritten Bauern und führte zu mehreren Freibauern, die unaufhörlich der Grundreihe zustrebten. Letztenendes führte das dann zu einer Niederlage für Manfred.

An Brett 2 gewann Heinz durch Zeitüberschreitung seines Gegners.

Reinhard spielte an Brett 3 remis, wobei er eine gute Möglichkeit übersah, die ihm eine bessere Stellung eingebracht hätte.

Auch an Brett 4 gab es ein Remis für Armin.

Eine starke Partie spielte Moritz an Brett 5. Gegen seinen DWZ-stärkeren Gegner spielte er mutig nach vorne und errang Materialvorteil. Zwar zeigte er bei der Verwertung des Vorteils noch etwas Schwächen, aber das wird sich sicher noch ändern.

Turbulent ging es bei Günther an Brett 6 zu. Dieser musste einen großen Teil der Partie mit einer Figur weniger spielen, wobei es aussah, dass seine Gegnerin diesen noch hätte ausbauen können. Am Ende stand jedoch ein Endspiel, in dem Günther mit einem Turm gegen einen Turm und einen Springer seiner Gegnerin spielen musste. Dabei lief er in eine Springergabel, wonach er die ehemals Remisstellung doch noch verlor.

Niklas hatte es am siebten Brett mit einem deutlich überlegenen Gegner zu tun und konnte die Niederlage nicht vermeiden.

Moritz Singer musste sich an Brett 8 mit einer schwierigen Stellung herumplagen, die er trotz heftiger Gegenwehr nicht mehr zusammenhalten konnte.

Kurz zusammengefasst in "notatio normalis":

SG Ki'bach/Ebs. 2       -       SG 1882 Fürth 3        3 - 5
Seel, Manfred         -     Stohl, Tristan          0 - 1
Kuhmann, Heinz          -     Wisniewski, Edmund     1 - 0
Weber, Reinhard     -     Stohl, Peter          ½ - ½
Rosmann, Armin          -     Steiger, Harry          ½ - ½
Nimmerrichter, Moritz     -     Adler, Gerhard          1 - 0
Friedel, Günther     -     Dreiseitel, Ursula     0 - 1
Nimmerrichter, Niklas     -     Stohl, Arnold          0 - 1
Singer, Moritz          -     Goschy, Johann        0 - 1

Somit marschierten unsere beiden Mannschaften im Gleichschritt zu einer 3-5-Niederlage. Das nächste Spiel findet am 18. November für die 2. Mannschaft (bei der BSGW Erlangen 2) und am 20. November für die 1. Mannschaft (beim SV Bubenreuth) statt, dann hoffentlich im Gleichschritt zu zwei Siegen.