Licht und Schatten gab es am 2. Spieltag der Bezirksligen, der Kreisligen und der Jugendkreisligen. Beginnen wir mit dem Schatten.

 

1. Mannschaft schrammt nur knapp an der Höchststrafe vorbei

 

In der 2. Runde der Bezirksligen musste die 1. Mannschaft beim SK Neumarkt antreten. Gegen den Aufstiegsanwärter gab es eine deutliche 7,5-0,5-Abfuhr, die unsere Erste an das Ende der Bezirksligatabelle schleuderte. In dieser Begegnung ging einfach fast alles schief, was schief gehen konnte. Wir mussten zu siebst antreten, da für den kurzfristig erkrankten Markus kein Ersatz gefunden werden konnte, Peter stellte an Brett 1 einen Turm ein, nachdem er sich aus einer gedrückten Stellung wieder ins Spiel zurück gekämpft hatte. Heinrich opferte eine Figur, konnte allerdings nicht durchdringen, etc. pp. . Lediglich Klaus an Brett 2 verhinderte die Höchststrafe, indem er seinen Gegner in verlorener Stellung beschwindelte und ein Remis erreichte.

Immerhin ist unser Gegner im nächsten Spiel, welches am 16. November im Schützenheim in Kirchehrenbach stattfindet, schwächer einzustufen als Neumarkt. Statt eines DWZ-Durchschnitts von 1904 hat der SK Lauf nur einen Durchschnitt von 1903. Da geht man dann doch guten Mutes in das nächste Spiel.

 

Nun wird der Schatten schon etwas zurückgedrängt.

2. Mannschaft holt Punkt in Erlangen

 

Beim Punktspiel gegen den SC 48/88 Erlangen 6 gelang es unserer zweiten Mannschaft einen Punkt zu ergattern. Wie die 1. Mannschaft eine Woche zuvor, musste allerdings auch die Zweite zu siebt antreten. Die sechste Mannschaft des SC 48/88 Erlangen ist fast eine reine Jugendmannschaft, was sich auch im relativ niedrigen DWZ-Schnitt auswirkt. Einige der jungen Spieler spielen allerdings bereits ein gutes Schach. Das musste z.B. Manfred an Brett 2 erfahren, der von seinem stark aufspielenden jungen Gegner stark unter Druck gesetzt wurde und am Ende keine Verteidigung mehr hatte. Die dritte Niederlage musste Moritz an Brett 4 einstecken, der bereits in der Eröffnung fehlgriff und zuerst einen Bauern und später noch einen Springer verlor. Zwar stand die Dame seines (schon etwas älteren) Gegners etwas abseits, allerdings fand dieser die richtigen Züge und konnte sie am Ende wieder befreien und den Sieg einstecken.

Siege gelangen Heinz, Armin und unserem Neuzugang Nicolas.

Armin brach mit seiner Dame in die gegnerische Stellung ein und sackte einige Bauern ein. Als ich dann das nächste Mal bei ihm vorbei schaute, war er gerade dabei ein Endspiel mit Turm und Läufer mehr zu gewinnen.

Heinz konnte in seiner Partie einen Bauern gewinnen und die gegnerische Königsstellung aufreißen. Nachdem sein Gegner den wichtigen Schutzläufer abtauschte, stellte er seine Dame auch noch auf das falsche Feld, was das sofortige Matt zur Folge hatte. Allerdings hätte Heinz auch im Falle des richtigen Damenzuges dank seiner zwei Mehrbauern eine gewonnene Stellung auf dem Brett gehabt.

Einen hervorragenden Einstand feierte Nicolas, der erst vor kurzem zu uns stieß. Er erspielte sich im Mittelspiel eine vorteilhafte Stellung, da die Bauernstellug seines Gegners arg ramponiert war. Nach einem gegnerischen Fehler ließ er dann eine sehenswerte Kombination vom Stapel, die ihm entscheidenden Materialvorteil und den Sieg einbrachte.

Johannes und Baptist erreichten in ihren Partien jeweils aus einer vorteilhaften Position remis.

 

Was gibt es schöneres als einen Bericht mit hellem Sonnenschein abzuschließen!

Jugendmannschaft auf Platz 1 ins der Jugend-K1

 

Bei der ersten Doppelrunde der Jugendkreisligen in Forchheim erzielte unsere Jugendmannschaft zwei 3,5-0,5-Siege gegen den SC 48/88 Erlangen 6 und die SG Fürth 2 und steht damit an der Tabellenspitze!

Lediglich Moritz (Nimmerrichter) und Andreas gaben ein Remis ab, ansonsten gewann das Quartett Andreas/Moritz/Niklas/Moritz alle restlichen Partien! Besonders erwähnenswert ist das Ergebnis von Moritz (Singer), der bei seinen ersten beiden Spielen in der Jugend beide Spiele gewann. Bravo, Moritz und bravo, Jungs!