Am 14. Oktober begann die Saison in den Kreisligen mit einem Großkampftag im Sportheim Kirchehrenbach. Unsere drei Mannschaften waren alle drei aktiv.

Dabei hatte es die 1. Mannschaft mit der SG Eckental zu tun. Das weckte ungute Erinnerungen an die Spielzeit 2016/17. Damals verloren wir gegen den damaligen Aufsteiger Eckental mit 3-5 und ich ließ mich in der Eröffnung einfach einzügig Matt setzen. Pikanterweise hatte ich es diesmal mit demselben Gegner wie damals zu tun.

Es wurde ein harter Kampf, in dem wir bereits am Rande des Abrundes standen. Als Erster war Heinz fertig, der sich mit seinem Gegner auf Remis einigte. Auch Markus und Stephan spielten Remis, wobei Stephan seine Partie, in der er zwischenzeitlich deutlich besser stand, ins Remis entglitt. Dann schlug das Schicksal erbarmungslos zu, da wir die Partien an den Brettern 1 und 2 verloren geben mussten. Peter verlor dabei unglücklich eine Figur, während Heinrich nicht genügend Kompensation für eine geopferte Qualität hatte. Gottseidank war Norbert an diesem Abend eine Bank und konnte in seiner Partie eine Figur und später den Sieg erringen. Nach einem Remis Rolands lief dann nur noch meine Partie. Obwohl der Druck in dieser Partie auf mir lag, beging mein Gegner nur kurz nach Rolands Remisschluss einige Fehler, die mir großen Materialvorteil einbrachten. So gelang es mir den notwendigen Punkt für das Mannschaftsremis einzufahren. Endstand also 4-4, besser immerhin als vor zwei Jahren, aber angesichts des großen DWZ-Vorteils, den wir an zahlreichen Brettern hatten, eigentlich nicht genug.

 

Die 2. Mannschaft hatte die 2. Mannschaft des SC Pottenstein zu Gast. Erstmals war auch wieder Johannes mit von der Partie, der ein wichtiges Remis holte. Ebenfalls Remis spielte Moritz, während sein Bruder Niklas gewann. Auch Armin steuerte einen Sieg bei. Nach einer Niederlage von Doris war Manfred an der Reihe, den nötigen halben Punkt für den Mannschaftssieg sicherzustellen. Diesen errang er auch am Ende aus einer Position der Stärke. Somit beginnt unsere Zweite die Saison mit einem 3,2-2,5-Sieg.

 

Die 3. Mannschaft trat gegen die 4. Mannschaft des SK Herzogenaurach an. Da Heinz und Armin in die 1. und 2. Mannschaft aufrückten kam es zu einer Premiere. Mit Moritz Singer und Rene Schüßler traten für die Dritte zwei Jugendspieler an Brett 1 und 2 an. Und beide machten ihre Sache sehr gut und errangen zwei Remis gegen stärkere Gegner. Bravo! Außerdem gelang Günther ein Sieg, auch Christian steuerte einen Sieg bei. Er musste sich allerdings weniger anstrengen als Günther, da er kampflos gewann. Einen schweren Stand hatten Georg und Silas, die beide gegen stärkere Gegner verloren. Georg traf dabei auf das Herzogenauracher Urgestein Sieghard Woydig, der nach einer mehrjährigen Schachpause wieder aktiv ins Geschehen eingriff. Dennoch ist das 3-3 ein großer Erfolg für die 3. Mannschaft!

Am 20. Oktober begannen die Punktspiele der neuen Kreisliga-Saison. Dabei kam es in der K1 zum „Classico“ gegen Großenseebach, während unsere 2. Mannschaft gegen den SC Uttenreuth 3 antreten musste.

Dabei stand es bei der 1. Mannschaft schnell 2-1 für uns, da Großenseebach ohne zwei Spieler antrat und auch bei uns Heinrich kurzfristig ausfiel. Bei den anderen Partien wurde allerdings zäh um die Punkte gerungen.

Als nächstes war Peter fertig, der an Brett 1 Mario Linsenmeyer tapfer Widerstand leistete, am Ende jedoch der Stärke seines Gegners Tribut zollen musste und die Partie verlor.

Dann brachte uns allerdings Markus wieder in Führung. Entscheidend waren dabei die zwei Freibauern, die Markus am Damenflügel bilden konnte und die unaufhaltsam der Umwandlung entgegen marschierten.

Nach zwei Remis von Roland und Nicolas stand es dann 4-3 und wir standen kurz vor dem Mannschaftssieg. Dieser schien auch durchaus zu erreichen zu sein, allerdings verpasste Norbert einige gute Möglichkeiten in seiner Partie und stellte dann auch noch eine Figur ein. Dennoch war noch nichts entschieden, weil der König des Gegners sehr entblößt stand und ein Remis für Norbert (oder sogar mehr) immer noch im Bereich des Möglichen lag. Leider verlor er nach einem falschen Abspiel auch noch einen Turm, wonach die Sache hoffnungslos war und wir uns in ein 4-4 fügen mussten.

 

Ein Novum gab es beim Punktspiel der 2. Mannschaft in der Kreisliga 3, da dieses erstmals mit einer Sechsermannschaft ausgetragen wurde. Hierbei stand das wichtige Spiel gegen Uttenreuth 3 auf dem Plan, in dem unbedingt ein Sieg erreicht werden musste, wenn die Mannschaft nicht von Beginn an in große Schwierigkeiten kommen will. Dies gelang dann auch um einiges überzeugender als es das knappe Endergebnis aussagte.

Reinhard opferte eine Figur, gewann dann allerdings noch eine Qualität und baute seinen Vorteil im Endspiel immer weiter aus. Am Ende stand weiterer Materialgewinn und der Sieg für ihn an.

Moritz Nimmerrichter erreichte ein sicheres Remis, während Christian das Remis aus einer Position der Stärke erlangte. Auch Moritz Singer spielte Remis, wobei er gute Angriffschancen ungenutzt ließ.

Nach einer etwas unglücklichen Niederlage von Niklas, wurde der Wettkampf an Brett 1 entschieden. Dort hatte sich Manfred eine aussichtsreiche Stellung erspielt, in der er einen starken Springer gegen einen schlechten Läufer des Gegners hatte. Dann ließ Manfred allerdings zu, dass sein Gegner etwas Rabatz am Königsflügel veranstaltet. Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgang dieses Spiels und damit auch der Ausgang des Mannschaftskampfes völlig offen. Entscheidend war dann, dass Manfred durch ein Übersehen seines Gegners einen Turm gewann und diesen Vorteil dann nicht mehr hergab. Endstand: 3,5-2,5 für unsere Zweite.

 

Eine Woche später war dann die Premiere unserer 3. Mannschaft angesagt. Dank eines starken Hinterhauses, Christian, Rene und Moritz gewannen allesamt ihre Partien, verlief diese Premiere sehr erfolgreich. Zwar war Heinz total von der Rolle und stellte bereits in der Eröffnung eine Dame ein, dank zweier harterkämpfter Remis von Armin und Günther stand dann aber doch ein 4-2-Sieg zu Buche.

 

Und was die Alten können, das können wir Jungen schon lange! So schien zumindest das Motto der 1. Jugend zu sein, denn diese gewann am Samstag ihr Auftaktspiel gegen die 1. Jugend von Pottenstein mit 3-1. Siege errangen der Mannschaftsführer Niklas, der früh in der Partie eine Dame gewinnen konnte, sowie das „Duo Infernale“ Moritz und Rene, wobei Moritz sich als Figurensammler, Rene als Bauernumwandler betätigte. Einzig Noel musste nach hartem Kampf eine Niederlage einstecken.

 

Somit sind bis jetzt alle unsere Mannschaften noch ungeschlagen, was wohl ein Novum sein dürfte. Hoffen wird, dass dieser Zustand noch lange erhalten bleibt.

 

Am 19. November fanden die 3. und 4. Runde der Jugendkreisligen statt. Dabei gab es eine Premiere, denn erstmals seit etlichen Jahren traten wir mit zwei Jugendmannschaften an.

Die 1. Jugend hatte es dabei in der Kreisliga 1 mit der 3. Mannschaft der  SG Fürth und der 2. Mannschaft von Jäklechemie Nürnberg.

Zuerst stand das Spiel gegen die Fürther Mannschaft an. Von vorne herein war klar, dass das ein sehr schweres Spiel werden wird, da sich die SG Fürth seit einigen Jahren zu einem Verein mit einer vorbildlichen Jugendarbeit entwickelt hat. Diese Jugendarbeit trägt momentan nicht nur quantitativ Früchte, denn mindestens zwei der Fürther Jugendlichen stehen kurz vor dem Sprung zum Stammspieler der 1. Fürther Mannschaft. Insofern ist die 1-3-Niederlage dann auch zu verschmerzen. Dabei konnten Niklas und Moritz an den beiden Spitzenbrettern immerhin zwei Remis herausholen, an Brett 3 und 4 mussten sich Luca und Rene ihren stärkeren Gegnern geschlagen geben. Für Rene, der einer Schach-AG entsprang, welche ich vorletztes Schuljahr in der Realschule Ebermannstadt gehalten habe, bedeutete dies seinen ersten Einsatz in einer unserer Jugendmannschaften.

Das zweite Spiel fand dann gegen Jäklechemie Nürnberg statt, die am Spielbetrieb in Mittelfranken-Nord teilnehmen, da es dort keine Jugendkreisligen gibt. Alle Jugendmannschaften aus dem Kreis Mitte spielen momentan mindestens in der Jugendbezirksliga 2. In diesem Spiel lief es für unsere "young guns" deutlich besser, denn diesmal waren wir es, die die drei auf ihrer Seite hatten. Niklas (kampflos) und Moritz siegten, während Luca leider seine zweite Niederlage an diesem Wochenende hinnehmen musste. Aber Moment! Habe ich nicht eben von drei Punkten geschrieben, die zu Buche standen? Jawohl, aber Renes ersten Sieg in seinem zweiten Einsatz darf man schon etwas herausstellen! Ein schöner Erfolg, mach weiter so, Rene!

Für die 2. Jugend stand sogar drei Spiele auf dem Tapet, da die Einzelrunde gegen Forchheim 3 auf diesen Termin verlegt wurde. Weiterhin standen noch die  Begegnungen gegen die SG Fürth 4 und das Schachtreff Röttenbach 2 an. Die Ausbeute waren eine deftige 0,5-3,5-Niederlage gegen Röttenbach, eine 1-3-Niederlage gegen Fürth (die 1. Jugend lässt grüßen) und ein 3-1-Sieg gegen Forchheim an. Erfreulich war, dass alle eingesetzten Spieler punkten konnten. Silas erreichte an Brett 1 drei Remis, wobei seine Gegner aus Fürth und Röttenbach etwas stärker waren als er. Rafael gelang gegen Forchheim ein Remis. David und Julian taten es Rene gleich und holten gegen Forchheim jeweils ihren ersten Sieg in einem Jugendwettkampf. Julian erreichte außerdem noch ein Remis gegen Fürth.

Insgesamt ist die Bilanz dieses Spieltages durchaus positiv. Immerhin vier Spieler gaben heute ihr Debut in Jugendwettkämpfen und diese haben sich alle achtbar geschlagen. Weiter so in der nächsten Runde, Jungs!

 

Am 2. Spieltag der Kreisligen fuhren unsere Mannschaften die ersten Punkte ein.

Bereits am Freitag trat die 2. Mannschaft in Eltersdorf bei der BSGW Erlangen 2 an. Und der Wettkampf begann sehr vielversprechend, denn bereits nach etwa 1,5 Stunden führte die Zweite nach einem kampflosen Sieg von Manfred, einem herausgespielten Sieg von Niklas, der auch für die Live-Berichterstattung per Whatsapp sorgte, und einem Remis von Heinz mit 2,5 - 0,5.

Dann geriet der Motor allerdings in Stottern, denn aus den nächsten vier Partien sprang nur noch ein mickriges Remis durch Moritz heraus, während Armin, Günther und Christian Niederlagen einstecken mussten.

Somit lag es nun an Johannes, die Kastanien aus dem Feuer zu holen und mit einem Sieg zumindest noch für einen Mannschaftspunkt zu sorgen. Das gelang ihm am Ende auch, womit Johannes dafür sorgte, dass die Zweite auf Platz 5 in den Advent startet. Dort erwarten die Christen ja die Ankunft des Herren, unsere Zweite allerdings auf die Ankunft des ersten Sieges. Ob das allerdings gegen den Aufstiegsfavoriten Pottenstein 1 der Fall sein wird ist mehr als fraglich. Am 2. Dezember wissen wir mehr.

Am Sonntag stand dann das Spiel der 1. Mannschaft beim SV Bubenreuth an.

Dort kam die erste zu einem klaren 6,5-1,5-Sieg. Dieser war allerdings durch die enormen Aufstellungsprobleme unseres Gegners begünstigt, die nur zu fünft antreten konnten. Für Stephan, Nicolas und Roland bedeutete das also einen sehr kurzen "Arbeitstag".

An den übrigen Brettern wurde allerdings mit viel Leidenschaft Schach gespielt und es entwickelten sich fünf interessante Partien. Bei Markus war eine Partie auf dem Brett, wie sie eben nur Markus spielt. Als sein Gegner dann etwas zu gierig Markus' g-Bauern schlug, bekam Markus einen starken Angriff, der ihm eine Dame einbrachte. Auch Pistol Pete gewann seine Partie, in der er die Stellung seines Gegners mit einem mächtigen Springer lahmgelegt hatte.

Leider musste Norbert eine Niederlage einstecken. Zwar hatte er zwischenzeitlich einen Bauern mehr, dieser ging allerdings schnell wieder verloren und nur wenig später war es Norbert, der eines Bauern verlustig ging. Das Ende vom Lied war, dass sein Gegner sämtliche Bauern Norberts einsammelte und das Endspiel dann problemlos gewann.

Bei diesem Spielstand einigte ich mich mit meinem Gegner Thomas Mettal auf Remis (interessanterweise war das unsere erste Partie in einem Turnierwettkampf, obwohl wir uns schon seit seligen Jugendtagen kennen). Ich brachte in dieser Partie nach längerer Zeit wieder den MacCutcheon-Franzosen aufs Brett und konnte mir bis zum Partieende einen leichten Vorteil erspielen. Das Remis war dann der logische Ausgang, denn die Partie verließ zu keiner Zeit die Remisbreite.

Kurze Zeit später hatte auch Peter Hagen an Brett 1 gegen Johannes Handl gewonnen. Es war eine Partie, welche von unausgeglichenen Materialverhältnissen, vorstürmenden Freibauern und hefitgen Gegenangriffen geprägt war. Am Ende entschied ein Spieß die Partie, die Peter deutlichen Materialvorteil oder ein sofortiges Matt eingebracht hätte.

Somit können wir erhobenen Hauptes in den nächsten Wettkampf gehen. Dieser findet am 2. Dezember in Kirchehrenbach statt und wir haben es mit Neustadt/Aisch zu tun. Es wartet also eine schwere Aufgabe auf uns.

Am 14. Oktober fand die 1. Runde der Kreisligen statt, welche unsere beiden Mannschaften mit einem Heimspiel begannen. Die Erste hatte es dabei mit der SG Eckental zu tun, die nach einigen Jahren in der K2 den Wiederaufstieg in die K1 schafften, die Zweite hatte mit der SG 1882 Fürth 3 ebenfalls mit einem Aufsteiger zu tun. Nach DWZ stand bei beiden Spielen ein knapper Ausgang bevor.

Bei der Ersten hatte es Peter Hagen an Brett 1 mit Lorenz Laibold zu tun. Viel habe ich von der Partie nicht gesehen, da ich vor allem mit meiner eigenen Partie beschäftigt war ;-) , als ich allerdings in bereits fortgerücktem Stadium einen Blick auf das Brett werfen konnte, sah die Sache schon sehr remislich aus. Und so endete die Partie auch.

An Brett 2 sah es so aus, als könne sich Heinrich im Endspiel gegen seinen Gegner Manfred Holl im Turmendspiel überwinden. Leider fand er die nötigen Züge nicht und musste sich mit einem Remis begnügen.

An Brett 3 sah es anfangs ganz gut aus, denn es gelang Peter Kuhmann Harald Braungardt, ehemals für Ebermannstadt am Brett tätig, in die Kieler Variante des Skandinaviers zu locken. Nachdem Peter dann einen falschen Zug machte, wendete sich das Blatt gegen ihn. Er verlor zuerst zwei Leichtfiguren gegen einen Turm, dann erhielt Harald auch noch starke Freibauern, die unaufhörlich vorrückten und damit die Entscheidung erzwangen.

An Brett 4 übersah Stephan einen Einschlag in der Eröffnung, der ihm einen Bauern kostete. Diesen Vorteil verwertete Gerhard Feldmann mustergültig.

An Brett 5 entschieden sich Klaus und Klaus lieber eine Partie Schach zu spielen anstatt Schlager zu singen (weswegen die anderen Spieler ewig in ihrer Schuld stehen). Leider beging Klaus in einer ziemlich ausglichenen Stellung einen allerextremstschwersten Fehler, der es Klaus erlaubte Klaus einzügig mattzusetzen. Somit hatte Klaus für seine Mannschaft einen wichtigen Punkt errungen, während Klaus mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaute. Es stellt sich allerdings eine Frage: Wer kennt sich angesichts von so viel Klaus eigentlich noch aus?

An Brett 6 dann ein Lichtblick für uns, denn Nicolas konnte bei seinem Debut in der 1. Mannschaft gleich einen Sieg einfahren. Nachdem er sich zuerst eine positionell vorteilhafte Stellung, die er dann in eine materiell vorteilhafte umwandelte und schließlich in eine gewonnene.

An Brett 7 und 8 endeten die beiden Partien remis. Dabei sah es so aus, als bekäme Norbert wieder etwas Oberwasser, während bei Markus die Stellung starkem Nebel glich: vollkommen undurchsichtig.

Und somit die Einzelergebnisse in der "notatio erlangensis":

SG Ki'bach/Ebs. 1   - SG Eckental 1      3 - 5
Peter Hagen          - Lorenz Laibold      ½ - ½  (remisliche Erscheinung)
Heinrich Friedrich  - Manfred Holl       ½ - ½  (kein Glück im Endspiel)
Peter Kuhmann       - Harald Braungardt  0 - 1  (Schiffbruch in der Kieler Variante)
Stephan Thurn       - Gerhard Feldmann   0 - 1  (Früher Einschlag fängt den Bauern)
Klaus Pokorny       - Klaus Bauer        0 - 1  (Schachmatt statt Helene Fischer)
Nicolas Bisterfeldt - Michael Lener      1 - 0  (Auftaktsieg)
Norbert Schneider   - Norbert Leibold    ½ - ½  (Gurgeln mit Oberwasser)
Markus Kramer       - Lukas Leibold      ½ - ½  (Stochern im Nebel)

Auch bei der zweiten Mannschaft ergab sich ein enger Kampf.

An Brett 1 spielte Manfred etwas unglücklich, da er in überlegener Stellung mit einer Figur gegen zwei Bauern zuließ, dass der gegnerische Turm aktiv blieb. Dies kostete dann einen dritten Bauern und führte zu mehreren Freibauern, die unaufhörlich der Grundreihe zustrebten. Letztenendes führte das dann zu einer Niederlage für Manfred.

An Brett 2 gewann Heinz durch Zeitüberschreitung seines Gegners.

Reinhard spielte an Brett 3 remis, wobei er eine gute Möglichkeit übersah, die ihm eine bessere Stellung eingebracht hätte.

Auch an Brett 4 gab es ein Remis für Armin.

Eine starke Partie spielte Moritz an Brett 5. Gegen seinen DWZ-stärkeren Gegner spielte er mutig nach vorne und errang Materialvorteil. Zwar zeigte er bei der Verwertung des Vorteils noch etwas Schwächen, aber das wird sich sicher noch ändern.

Turbulent ging es bei Günther an Brett 6 zu. Dieser musste einen großen Teil der Partie mit einer Figur weniger spielen, wobei es aussah, dass seine Gegnerin diesen noch hätte ausbauen können. Am Ende stand jedoch ein Endspiel, in dem Günther mit einem Turm gegen einen Turm und einen Springer seiner Gegnerin spielen musste. Dabei lief er in eine Springergabel, wonach er die ehemals Remisstellung doch noch verlor.

Niklas hatte es am siebten Brett mit einem deutlich überlegenen Gegner zu tun und konnte die Niederlage nicht vermeiden.

Moritz Singer musste sich an Brett 8 mit einer schwierigen Stellung herumplagen, die er trotz heftiger Gegenwehr nicht mehr zusammenhalten konnte.

Kurz zusammengefasst in "notatio normalis":

SG Ki'bach/Ebs. 2       -       SG 1882 Fürth 3        3 - 5
Seel, Manfred         -     Stohl, Tristan          0 - 1
Kuhmann, Heinz          -     Wisniewski, Edmund     1 - 0
Weber, Reinhard     -     Stohl, Peter          ½ - ½
Rosmann, Armin          -     Steiger, Harry          ½ - ½
Nimmerrichter, Moritz     -     Adler, Gerhard          1 - 0
Friedel, Günther     -     Dreiseitel, Ursula     0 - 1
Nimmerrichter, Niklas     -     Stohl, Arnold          0 - 1
Singer, Moritz          -     Goschy, Johann        0 - 1

Somit marschierten unsere beiden Mannschaften im Gleichschritt zu einer 3-5-Niederlage. Das nächste Spiel findet am 18. November für die 2. Mannschaft (bei der BSGW Erlangen 2) und am 20. November für die 1. Mannschaft (beim SV Bubenreuth) statt, dann hoffentlich im Gleichschritt zu zwei Siegen.